Tarifvertrag igz/dgb pdf

Im Mai 2003 unterzeichneten Vertreter aller dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angeschlossenen Gewerkschaften mit zwei großen Arbeitgeberverbänden im Zeitarbeitssektor getrennte Tarifpakete. Die Vereinbarungen betreffen Lohn, Arbeitszeit, bezahlten Urlaub und Bonuszahlungen. Die Verhandlungen folgten auf neue Rechtsvorschriften über Leiharbeit, die Anfang 2003 in Kraft traten. Beide Tarifpakete enthalten “Härteklauseln”, d. h. bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit der drohenden Insolvenz können Arbeitgeber vorübergehende Abweichungen von den tariflichen Bestimmungen beantragen, um eine Insolvenz zu verhindern. Der DGB-BZA-Tarifvertrag enthält ferner eine “Öffnungsklausel”, die “dreigliedrige” Lohnvereinbarungen – d. h. zwischen Gewerkschaften, Zeitarbeitsfirmen und Verwenderunternehmen – ermöglicht, wenn diese für die Leiharbeitnehmer, die an diese Unternehmen geschickt werden, günstiger sind. Die Tarifverträge zwischen DGB und BZA sehen einen Bonus zusätzlich zu den oben genannten Lohnsätzen vor, der von der Arbeitszeit in der Nutzergesellschaft abhängt: Dennoch hatten die vom CGB unterzeichneten Tarifverträge zur Leiharbeit einen starken Einfluss auf die weiteren Verhandlungen zwischen DGB und Arbeitgebern in der Branche. BZA forderte nun, dass die “Eckpunkte” für Bezahlung und Konditionen unter Berücksichtigung der von den CGB-Mitgliedsverbänden vereinbarten niedrigeren Lohnstandards und Konditionen neu verhandelt werden müssten. Die iGZ, die den Verhandlungstisch verlassen hatte, weil sie mit der Vereinbarung zwischen BZA und DGB nicht einverstanden war und auch weil sie die Zusatzzulage ablehnte (siehe oben), erhielt in ihrem Widerstand gegen jede Umsetzung des Grundsatzes des gleichen Entgelts in Tarifverträgen Ermutigung. Hier, Hier finden Sie auch die aktuellen branchenbezogenen Extra-Lohnvereinbarungen.iGZ-Entgelttabellen inklusive Branchenzuschläge iGZ Tarifbroschüre: TV BZ PE-gewerblich (Papiererzeugung)iGZ Tarifbroschüre: TV BZ KS (Kali- und Steinsalzbergbau) iGZ Tarif Foto: TV BZ HK (Holz und Kunststoff) iGZ Tarifbroschüre: TV BZ Kunststoff iGZ Tarifbroschüre: TV BZ PPK (Papier Pappe Kunststoff) iGZ Tarifbroschüre: TV BZ ME (Metall- und Elektroindustrie)iGZ Tarifbroschüre: TV BZ Chemie iGZ Tarifbroschüre : TV BZ Druck-gewerblich iGZ Tarifbroschüre: TV BZ Eisenbahn iGZ Tarifbroschüre: TV BZ Kautschuk iGZ Tarifbroschüre: TV BZ TB (Textil- und Bekleidungsindustrie) Es wird ein Benotungssystem mit neun Skalen eingerichtet, das von einfacher Wiederholungsarbeit, die nicht viel Ausbildung erfordert (Skala 1), bis hin zu einer Arbeit, die einen Universitätsabschluss und mehrjährige Berufserfahrung erfordert (Skala 9).

Die Skala 4 umfaßt qualifizierte Arbeiten, die eine dreijährige formale Ausbildung erfordern. Die genauen Definitionen unterscheiden sich im Detail zwischen den BZA- und den iGZ-Vereinbarungen.